Internationales Privatrecht & Rechtsvergleichung

Durch seinen internationalen Fokus bearbeitet Brödermann Jahn täglich Fragestellungen aus dem Bereich des Internationalen Privatrechts und der Rechtsvergleichung.

Rechtsvergleichung ist wichtig, da ausländische Rechtsinstrumente bei freier Wahl genutzt werden können. In internationalen Vertragsverhandlungen versucht jede Partei oftmals, ihr „eigenes“ Recht, also das ihr bekannte Heimatrecht (auch wenn es nicht vorteilhaft ist), durchzusetzen, um zusätzliche Transaktionskosten für die Recherche fremden Rechts zu vermeiden. In diesen Konstellationen kann die Kenntnis von alternativen neutralen Optionen, wie beispielsweise das „Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf“ (UN-Kaufrecht) oder das von den Vereinten Nationen geschaffene Regelwerk der sogenannten „UNIDROIT Grundregeln der Internationalen Handelsverträge“, hilfreich sein.

Das Internationale Privatrecht bestimmt das auf jeden Sachverhalt anwendbare Recht. Es ist sowohl internationalen, europäischen als auch nationalen Ursprungs. Es handelt sich um ein Rechtsgebiet, das oftmals selbst von Wirtschaftsexperten nicht wahrgenommen wird. Jede internationale Transaktion beinhaltet eine Reihe von Fragen des Internationalen Privatrechts. Das Internationale Privatrecht bestimmt:

  • das auf den Vertrag anwendbare Recht,
  • die für den Vertrag anwendbaren Formvorschriften,
  • das anwendbare Recht im Hinblick auf die Vertretungsberechtigung,
  • das anwendbare Recht bei gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen (wie z.B. gesellschaftsrechtliche Vertretungsverhältnisse),
  • das anwendbare Sachenrecht im Hinblick auf bewegliches und unbewegliches Vermögen,
  • das anwendbare Recht im Hinblick auf Compliance-Themen und,
  • das anwendbare Devisenrecht.